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Öffentliche Highschools in Kenia

Aktualisiert: 12. Juni

Kenia ist ein großes Land, in etwa so groß wie Spanien. Es gibt viele Schulen und es wird versucht viele Kinder durch die Highschools zu schleusen - Bildung ist schließlich auch ein Geschäft aus öffentlich geförderten und privaten Bildungseinrichtungen, die alle Schulgeld von Familien der SchülerInnen verlangen (müssen).

Elena und Philipp haben die von LilianEducation geförderten Highschool-Mädchen im April in Nairobi bei einem großen Eisbecher getroffen.



Die Mädchen erzählen uns von den täglichen Schwierigkeiten: von Klassengrößen deutlich über 40, von mangelnder Ausstattung der Schulzimmer und Labore, von Diebstählen an Schulaufzeichnungen und Kleidung, sowie sehr wenig Privatsphäre. Dies alles führt dazu, nur 20% der AbiturientInnen eine Note von C+ oder besser erreicht, welche zum Studium an einer Hochschule berechtigt.


Die Stipendiatinnen, die LilianEducation auswählt, kommen mit sehr guten Noten aus der 8-jährigen Grundschule und zeigen beim Interview ein hohes Maß an Ehrgeiz und Enthusiasmus, die Schulzeit erfolgreich zu bestehen. Wir sind daher guter Dinge, dass wir eine deutlich bessere Quote von Absolventinnen erreichen werden.


Beyoncé zum Beispiel, die nur 1er im Zeugnis hat, beteiligt sich nicht wirklich am Unterricht, sondern schreibt sich die Themen mit, die besprochen wurden und erarbeitet sich die Lerninhalt nach dem Ende des Schultages alleine. Spricht nicht unbedingt für die Schule, aber auf jeden Fall dafür, dass Beyoncé ein Stipendium verdient hat.


Zum guten Schluß: wir drücken Laetitia (in der Bildergalerie unten rechts) und Carren (unten links) schon jetzt alle Daumen für das kenianische Zentralabitur (KCSE- Kenyan Certificate of Secondary Education) Ende des Jahres!!



"Unsere" ersten Abiturientinnen in Kenia - da wird man schon etwas nervös ...

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